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Jahresbericht 2025

2025 begann sanft. Mit gemeinsamen Longruns, verteilt über den ganzen Kanton, oft mit Treffpunkt bei jemandem zuhause. Keine Bühne, kein Wettkampf, kein Programm, einfach zusammen laufen. Es setzte den Ton für das Jahr: unkomplizierte, gemeinsame Erlebnisse.


Die Generalversammlung im Januar in Zollikon brachte diesen Geist auch formal auf den Punkt. Der Vorstand wurde bestätigt, Ressorts geschärft, Prozesse angepasst. Besonders das neue, strukturierte Aufnahmeverfahren unterstreicht den Anspruch, Gemeinschaft bewusst zu gestalten. Generalversammlung 2025


Sportlich nahm das Jahr früh Fahrt auf. Mit dem Zürich City Cup brachte Forch OK erstmals ein dreiteiliges Sprintformat mitten in die Stadt. Neue Karten, urbane Quartiere, kurze Entscheidungszeiten. Hauptverantwortlich für die Organisation war David, in enger Zusammenarbeit mit der OLG Zürich, vertreten durch Thomas Frei, ihren Präsidenten. Die Bandbreite von Einsteiger:innen bis Elite und die hohe Beteiligung machten schnell klar: Das Format funktioniert. Und es darf bleiben. Zurich City Cup - Stage 3: Recap Overall



Ein erster grosser Fixpunkt folgte im Mai: die SOLA-Stafette. Zum ersten Mal war Forch OK am Start – und lief direkt auf Rang 5 von über 1100 Teams. 14 Etappen, 113 Kilometer, ein ganzer Tag Spannung zwischen Live-Ticker, Wechselzonen und gegenseitigem Pushen. Zeitweise führte das Team sogar das Gesamtklassement an. Am Ende blieb nicht nur ein starkes Resultat, sondern ein kollektives Erlebnis. SOLA-Stafette 2025 – Forch OK läuft auf Rang 5

«Wir sind gelaufen – füreinander und miteinander.»

Parallel dazu zeigte sich 2025 als sportliches Entwicklungsjahr mit bemerkenswerter Breite. Forch OK setzte einen klaren Schwerpunkt auf die Vorbereitung junger Athlet:innen, unter anderem mit einem gezielten Trainingslager im Vorfeld der Junioren-Weltmeisterschaft (JWOC). Diese Arbeit trug Früchte: Sechs Athlet:innen des Vereins qualifizierten sich für die JWOC und konnten dort ihre Leistungen abrufen, Erfahrungen sammeln und sich auf internationalem Niveau behaupten. Teil dieses JWOC-Aufgebots waren Gratian, David, Leander, Seline, Henriette und Coralie. Trainingslager wie dieses sind dabei längst mehr als Saisonhöhepunkte. Sie sind Teil einer Trainingskultur, die fordert, trägt und Raum lässt.

Oder wie es nach einer besonders langen Einheit trocken hiess:

Go hard or go home – einige gingen dann tatsächlich noch ins Longtraining.

Auch auf Elite-Stufe konnten Forch-OK-Athlet:innen Akzente setzen. Mit Timos Weltcup-Nominierung schaffte erstmals ein Forch-OK-Athlet den Sprung auf diese Ebene. Später im Jahr folgten EM-Selektionen für Pascal und Anna, sowie die Heimweltcup-Selektion für Benjamin. Vier internationale Einsätze bei der Elite in einem Jahr: kein Zufall, sondern Ausdruck kontinuierlicher individueller Arbeit.


Im Spätsommer wurde diese Offenheit nach aussen weitergeführt. Das Forch OK Training Package bot mehrere aktuelle Sprinttrainings in der Region. Neben vielen Schweizer Läufer:innen nutzten auch das deutsche und das niederländische Team diese Einheiten, ein Zeichen dafür, dass Qualität, Austausch und Relevanz über den Verein hinaus wahrgenommen werden.


Der Höhepunkt des Vereinsjahres folgte im Herbst mit dem 5. Forch OK Knockout Event. Rund 100 Teilnehmende, anspruchsvolle Bahnen, eine kompakte Arena und ein Format, das Taktik, Tempo und Nervenstärke verbindet. Verantwortlich für die Umsetzung waren Leander als Laufleiter, Elia als Bahnleger und Urs Köhle als Kartograf, der mit seiner Arbeit die Grundlage für das gesamte Wettkampfgebiet legte. Getragen wurde der Anlass von vielen weiteren Helfer:innen im Verein und unterstützt von Sponsoren, die den Knockout finanziell und materiell mitermöglichten. Der Forch OK Knockout Event ist längst mehr als ein Wettkampf. Er ist das sichtbarste Schaufenster dessen, wofür der Verein steht.



Auch intern blieb 2025 lebendig. Die Clubmeisterschaft, organisiert von Benjamin und Elia, brachte sportlichen Ehrgeiz und Vereinsleben zusammen. Clubmeister wurden Pascal und Lukas Gasser: ein ruhiger, passender Schlusspunkt eines intensiven Wettkampfjahres.


Den Abschluss bildete schliesslich „Südwärts!“. Eine Woche Training, Wettkämpfe, Meer, Pasta, Lachen und bewusst kein neuer Höhepunkt mehr, sondern ein gemeinsames Ausklingenlassen der Saison.

Was bleibt, ist nicht nur der Rang – sondern vor allem das Gefühl, Teil von etwas Grossem gewesen zu sein.


2025 war kein lautes Jahr. Aber ein dichtes. Eines, in dem Gemeinschaft und Leistung nicht gegeneinander standen, sondern sich gegenseitig verstärkten. An dieser Stelle danken wir auch unseren zahlreichen Gönnerinnen und Gönnern für ihre Unterstützung. Auf diesem Jahr baut Forch OK weiter auf.

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